Abnehmen, Nichtraucher werden, persönliche oder berufliche Ziele erreichen aber auch Stressreduktion und Tiefenentspannung – alles scheint leichter zu gehen mit Hypnose.
Vielleicht hast du selbst schon einmal darüber nachgedacht, dir Unterstützung durch Hypnose zu holen.
Aber gleichzeitig fragst du dich: Was ist Hypnose eigentlich?
Um ehrlich zu sein: Diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich das erste Mal vor der Frage stand: Kann mir Hypnose dabei helfen, meine Ziele zu erreichen?
Denn obwohl es den Begriff Hypnose bereits seit dem 19. Jahrhundert gibt 1, können sich viele Menschen immer noch nichts Konkretes darunter vorstellen.
Oder sie haben eine völlig falsche Vorstellung.
Deshalb zeige ich dir in diesem Artikel
- was Hypnose ist.
- wie eine Hypnosesitzung abläuft.
- und was du wirklich von Hypnose erwarten darfst.
Also mach es dir bequem und lass uns direkt mit der wichtigsten Frage starten.
Was genau ist Hypnose?

Der Begriff „Hypnose“ stammt vom griechischen Wort „Hypnos“, was Schlaf bedeutet. Tatsächlich der Duden Hypnose zu Hypnose: „schlafähnlicher Bewusstseinszustand, der von jemandem durch Suggestion herbeigeführt werden kann und in dem die Willens- und teilweise auch die körperlichen Funktionen leicht zu beeinflussen sind“. 2
Ist Hypnose also nur eine andere Form von Schlaf?
Hypnose als „Zustand“
Tatsächlich glauben viele Menschen, dass Hypnose eine Art Tiefschlaf ist und dass sie deshalb auch keine Kontrolle darüber haben, was während der Hypnose mit ihnen passiert.
Diese Vorstellung erzeugt aber ein völlig falsches Bild der Hypnose.
Denn Hypnose ist kein Schlaf, sondern ein Bewusstseinszustand mit fokussierter Aufmerksamkeit und reduzierter peripherer Wahrnehmung, der durch eine erhöhte Fähigkeit zur Reaktion auf Suggestionen charakterisiert ist. 3
Oder einfacher ausgedrückt: In Hypnose bist du nicht nur wach, sondern sogar besonders aufmerksam.
Nur eben fokussiert auf ein bestimmtes Thema.
Du nimmst alles um dich herum wahr, es ist in diesem Moment aber einfach nicht wichtig für dich.
Diese Erklärung ist zu abstrakt? Dann stell es dir einfach so vor:

Hypnose ist, wie wenn du in stockfinsterer Nacht mit einer Taschenlampe unterwegs bist.
Du siehst nur das, was sich gerade im Lichtkegel der Taschenlampe befindet. Alles andere ist ausgeblendet.
Du kannst aber jederzeit entscheiden, wohin du den Strahl deiner Taschenlampe lenken möchtest.
Und genau so ist es auch mit deiner Aufmerksamkeit während der Hypnose.
Das bedeutet für dich auch: Du hast jederzeit die Kontrolle.
Und weil ich weiß, wie wichtig das Thema Kontrollverlust für viele Frauen ist, habe ich bereits einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema geschrieben: Hypnose = Kontrollverlust - Mythos oder Wahrheit
Hypnose als „Methode“
Hypnose ist aber auch eine Methode, die in Coaching und Therapie eingesetzt wird und bei der dieser fokussierte Bewusstseinszustand genutzt wird, um für den Kunden bzw. Patienten die gewünschten Veränderungen möglich zu machen.
Dabei führt dich der Hypnotiseur zu Beginn in eine hypnotische Trance, um dann gemeinsam mit dir an deinem Thema zu arbeiten.
Ich weiß, das kann am Anfang verwirrend wirken. Und häufig werden die Begriffe Hypnose und Trance synonym verwendet:
In Hypnose sein = in Trance sein.
Deshalb lass uns für diesen Artikel definieren:
Hypnose = Prozess bzw. Methode, um eine erwünschte Veränderung zu erreichen
Hypnotische Trance = Zustand, indem du dich während der Hypnose befindest.
Wenn also Hypnose die Methode und Trance der eigentlich wirksame Zustand während der Hypnose ist, sollten wir im nächsten Schritt klären, was die hypnotische Trance ist.
Was ist die hypnotische Trance und wie fühlt sie sich an?
Was wäre, wenn ich dir sage, dass du schon einmal in Trance warst. Selbst, wenn du noch nie hypnotisiert wurdest.
Trancezustände sind etwas völlig natürliches und gehören zu unserem normalen Alltag.
- Zum Beispiel wenn du ganz in ein Buch versunken bist und die Welt um dich herum einfach vergisst.
- Wenn du eine bekannte Strecke mit dem Auto fährst, ohne dich bewusst zu erinnern, wie du die letzten Kilometer zurückgelegt hast.
- Oder wenn du eine monotone oder auch kreative Arbeit ausführst, kann dich das in Trance versetzen.
Deine Aufmerksamkeit ist dabei vor allem nach innen - auf innere Erlebnisse, Gefühle, Gedanken oder innere Bilder - gerichtet. Das bedeutet aber nicht, dass du deine Umgebung vollständig ausblendest. 4
Wie bei der Beschreibung der Hypnose als Zustand gilt auch hier: Auch wenn du in Trance bist, kannst du noch alles um dich herum wahrnehmen.
Wie sich die hypnotische Trance anfühlt, kann für jede Person unterschiedlich sein.
- Die meisten empfinden sie als einen Zustand tiefer Entspannung.
- Für mache fühlt es sich auch „ganz normal“ an. Einfach so an, als hätten sie nur die Augen geschlossen.
- Und manche Menschen haben das Gefühl, „ganz weit weg“ oder „ganz tief in Hypnose“ gewesen zu sein.
Ganz egal, wie sich die Trance für dich anfühlt, kann jeder dieser Zustände genau der richtige sein, damit du dein Ziel erreichst.
Warum Wissen alleine nicht ausreicht, um deine Ziele zu erreichen
Was ist nun das Besondere an der Hypnose im Vergleich zu anderen Coaching- oder Therapieverfahren?
Lass mich das an einem Beispiel erklären.

Stell dir vor, du hast Angst vor Spinnen.
Du weißt genau, dass dir Spinnen nicht gefährlich werden können.
Dein rationaler Verstand sagt dir unentwegt, dass du keine Angst zu haben brauchst. Und trotzdem ist da diese Panik, sobald du auch nur den Verdacht hast, dass eine Spinne mit dir im selben Raum ist.
Woran liegt das?
In deinem Unterbewusstsein wurde irgendwann eine Verknüpfung zwischen dem Reiz „Spinne“ und der Reaktion „Angst“ erstellt. Diese Verknüpfung ist sehr stabil und funktioniert zuverlässig.
All dein Wissen hilft nicht, diese Verknüpfung aufzulösen.
Die Ursache dafür liegt im „kritischen Faktor“. Einer Art Türsteher zu deinem Unterbewusstsein, der im normalen Wachzustand diese Informationen überprüft, überdenkt und wenn sie im Zweifel als unmöglich einschätzt und ablehnt. 1
Der Vorteil der hypnotischen Trance liegt im erleichterten Zugang zu deiner Körper-Geist-Verbindung und zu unbewussten Verarbeitungsprozessen.
Der kritische Faktor tritt in den Hintergrund und Suggestionen - zum Beispiel „Spinnen sind dir völlig egal“ – werden leichter angenommen. 4
Und wenn du jetzt sagst: „Das kann doch gar nicht so einfach funktionieren.“ dann muss ich dir widersprechen. Denn es kann genauso einfach sein.
Solange die hypnotischen Suggestionen deinen echten Wünschen entsprechen, werden sie in Hypnose leichter akzeptiert und können zu deiner neuen Wirklichkeit werden.
Suggestionen, die deinem freien Willen widersprechen, werden jedoch von deinem Unterbewusstsein abgelehnt.
Und genau deshalb klären wir deine Wünsche und Ziele ganz genau, bevor wir mit der Hypnose beginnen.
Wie läuft eine Hypnosesitzung ab?
Nehmen wir an, du hast dich für eine Hypnose bei mir entschieden. Wenn der Tag der Hypnose besprechen vor zuerst noch einmal das Thema der Sitzung und natürlich auch, was du mit der Hypnose erreichen möchtest: Dein Ziel.
Und auch, wenn dieses Vorgespräch formell nicht zur eigentlichen Hypnose gehört, spielt es eine wichtige Rolle für den Erfolg. Denn abhängig von Thema, Ziel und auch dir als Person wähle ich die Hypnosetechnik, die am besten zu dir passt.
Die eigentliche Hypnose besteht aus 3 Phasen:
- Der Hypnose-Einleitung (Induktion), bei der ich dich den Zustand der hypnotischen Trance begleite.
- Dem Arbeits- oder Wirkteil: Hier können wie schon erwähnt verschiedene Hypnose-Techniken zum Einsatz kommen. Wobei deine Bereitschaft für die Veränderung und dein Mitwirken hier ganz entscheidend für den Erfolg der Hypnose sind.
- Der Hypnose-Ausleitung (Exduktion), bei der ich dich aus der Trance wieder zurück in den „normalen“ Aufmerksamkeitszustand begleite.
Ich spreche hier bewusst von begleiten, denn
- ohne deine Bereitschaft in Trance zu gehen, wird die Hypnose nicht funktionieren.
- selbst wenn ich die formale Ausleitung nicht durchführen würde: Du tauchst nach einiger Zeit ganz von selbst wieder aus der hypnotischen Trance auf.
Du weißt ja inzwischen, dass Trance ein ganz normaler Zustand ist. Und ganz ehrlich: Bist du im Alltag schon einmal in der Trance „stecken geblieben“?
Ist nach der Ausleitung die Hypnose vorbei?
Das kommt darauf an, wie man Hypnose definiert.
- Wenn wir Hypnose als Zustand betrachten, dann ist sie mit der Ausleitung beendet.
- Wenn wir Hypnose als Prozess betrachten, dann hat sie gerade erst begonnen.
Denn die gewünschten Veränderungen, die wir während der Sitzung angestoßen haben, wirken auch nach der Ausleitung weiter.
Deshalb zeigen sich manche Effekte auch erst in den folgenden Tagen. Und selbst einige Wochen nach der eigentlichen Hypnose können weitere positive Effekte auftreten.
Hypnose ist immer Selbsthypnose
„So Caro, da bin ich. Du machst das jetzt mit der Hypnose und dann ist mein Problem weg.“
Zugegeben, diese Formulierung ist überspitzt und bisher hat das auch noch keine meiner Kundinnen so gesagt.
Und trotzdem bemerke ich manchmal in den Vorgesprächen zur Hypnose, dass diese Vorstellung noch in den Köpfen steckt: Der Hypnotiseur macht die „Arbeit“ und löst das Problem des Klienten.
Aber so funktioniert Hypnose nicht. Du erinnerst dich sicher:
Die hypnotische Trance erleichtert den Zugang zu deiner Körper-Geist-Verbindung und zu unbewussten Verarbeitungsprozessen.
Der kritische Faktor tritt in den Hintergrund und Suggestionen werden leichter angenommen.
Das alles passiert in deinem Inneren. Und dazu habe ich – wenn überhaupt – nur begrenzt Zugang. Nämlich nur so weit, wie du meine Anweisungen und Suggestionen annehmen möchtest.
Du alleine bist es, die die Veränderung bewirkt.
Und ja: Du kannst das!
Denn alles, was du dazu brauchst, hast du längst in deinem Unterbewusstsein abgespeichert.
Meine Rolle besteht darin, dich zu begleiten. Dir den Zugang in die Trance zu erleichtern und dich im Prozess der Hypnose mit den richtigen Fragen und Bildern zu unterstützen und dir dadurch den Zugang zu deinem inneren Wissen zu ermöglichen.
Hypnose ist immer eine Form der Selbsthypnose.
Das bedeutet, dass der Klient die Bilder, Ideen und Suggestionen des Hypnotiseurs annimmt und umsetzt.
Hypnose ist deshalb auch immer ein kooperativer Prozess. Eine Zusammenarbeit zwischen Hypnotiseur und Klienten. Und diese Zusammenarbeit erfordert Vertrauen und eben auch das aktive Mitwirken des Klienten, damit die Hypnose zum gewünschten Ziel führt. 1
Möglichkeiten und Grenzen der Hypnose
Hypnose kann dich in vielen Bereichen unterstützen.
Dabei muss jedoch klar zwischen Coaching- und Therapie-Themen unterschieden werden.
Im Coaching-Bereich wird Hypnose häufig eingesetzt, um persönliche Veränderungen zu begleiten. Typische Beispiele sind hier
- Stressreduktion und Entspannung
- Schlafqualität verbessern
- Grenzen setzen und Nein sagen können
- Selbstbewusstsein, Selbstliebe, Selbstvertrauen steigern
- Berufliche oder private Entscheidungen finden
- Nichtraucher werden
- Abnehmen
Auch in herausfordernden Situationen wie Prüfungen, beim Fliegen oder im Umgang mit bestimmten Auslösern kann Hypnose dich dabei unterstützen, ruhiger und entspannter zu reagieren.Auch als Therapieverfahren für Erwachsene ist Hypnose in Deutschland inzwischen wissenschaftlich anerkannt. 5
Der Einsatz von Hypnose als Therapieverfahren ist jedoch nur durch entsprechend zugelassene Therapeuten erlaubt.
Wichtig zu wissen:
Hypnose ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Sie kann aber eine wirkungsvolle Ergänzung sein, indem sie dort ansetzt, wo viele dieser Themen entstehen: An deinen inneren Mustern und Verhaltensweisen.
Was Hypnose ganz sicher nicht kann, ist das Verhalten anderer Menschen zu beeinflussen.
Wenn du mit dem Wunsch zu mir kommst, dass dein Partner dir mehr Aufmerksamkeit schenken soll, dann muss ich dir sagen: Das werden wir so nicht erreichen.
Und wie ich dir schon erklärt habe, ist deine Bereitschaft zur Veränderung und deine Mitarbeit entscheidend für den Erfolg jeder Hypnose.
Aber ich bin mir sicher: Du bist bereit.
Sonst hättest du diesen Artikel nicht bis hierher gelesen.
Wenn du jetzt wissen möchtest, wie dir Hypnose helfen kann, deine persönlichen Ziele zu erreichen, dann buche jetzt kostenlos deinen Wunschtermin für ein Gespräch mit mir.
Gemeinsam planen wir die ersten Schritte in dein entspanntes Leben.
Fazit
Hypnose ist für viele Menschen immer noch oft mit falschen Vorstellungen und Erwartungen verbunden. Umso wichtiger ist es, dass du weißt
- Was Hypnose wirklich ist.
- wie sie funktioniert.
- und welche Effekte und Nutzen du dir von ihr erwarten darfst.
Im Gegensatz zu den gängigen Vorstellungen ist Hypnose kein Schlaf und führt auch nicht zu Kontrollverlust.
Sie ist vielmehr ein besonders fokussierter Bewusstseinszustand, bei dem deine Aufmerksamkeit ganz auf dein jeweiliges Thema gerichtet ist.
Gleichzeitig wird der Begriff Hypnose auch als Beschreibung für die Methode genutzt, bei der ein Trancezustand genutzt wird, um die vom Klienten gewünschten Veränderungen möglich zu machen.
Die hypnotische Trance ist ein völlig natürlicher Zustand, der ganz selbstverständlich zu unserem Alltag gehört. Auch, wenn es dir bis jetzt wahrscheinlich nicht bewusst war, dass du schon mehrfach in Trance warst.
Wie sich die hypnotische Trance anfühlt, kann von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich sein. Aber egal, wie du die Trance wahrnimmst: Du behältst auf jeden Fall immer die volle Kontrolle.
Für den Erfolg der Hypnose ist immer auch deine Mitarbeit wichtig.
Denn Hypnose ist nichts, was der Hypnotiseur „mit“ oder „an“ dir macht, sondern immer eine Form der Selbsthypnose.
Im ersten Teil – der Einleitung – begleite ich dich in die hypnotische Trance. Anschließend arbeiten wir gemeinsam im Wirkteil der Hypnose an deinem individuellen Thema, bevor ich dich dann mit der Ausleitung langsam wieder aus der Trance zurück in den „normalen“ Aufmerksamkeitszustand begleite.
Aber auch nach der Ausleitung ist die Hypnose nicht beendet. Denn die angestoßenen Veränderungen wirken weiter in deinem Unterbewusstsein und können auch nach der eigentlichen Sitzung weitere positive Effekte bewirken.
Hypnose kann dich in vielen Bereichen unterstützen. Sie ersetzt zwar keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, kann dir aber helfen, deine eigenen unbewussten Muster und Verhaltensweisen nachhaltig zu verändern.
Und manchmal beginnt diese Veränderung genau in dem Moment, in dem wir aufhören, alles alleine schaffen zu wollen.
Ich unterstütze dich gerne auf deinem Weg.
Buche jetzt deinen Wunschtermin und lass uns gemeinsam schauen, wie Hypnose für dich wirken kann.
FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Hypnose
Hypnose ist ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, bei dem dein Fokus ganz auf einem bestimmten Thema liegt.
Während der Hypnose befindest du dich in einem Trancezustand, in dem der kritische Faktor in den Hintergrund tritt und Suggestionen leichter angenommen werden. So kannst du durch Hypnose Veränderungen bewirken, die ohne Hypnose nicht oder nur schwer zu erreichen sind.
Hypnose wird deshalb häufig im Coaching und in der Therapie eingesetzt, um gewünschte Veränderungen leichter zu erreichen.
Inzwischen gibt es zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirksamkeit von Hypnose. Besonders gut untersucht ist Hypnose unter anderem bei Stress, Schmerzen, Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion und bestimmten psychischen oder körperlichen Beschwerden.
Hypnose ist jedoch keine „Zauberei“. Deine Bereitschaft zur Veränderung und dein aktives Mitwirken während der Hypnose und auch danach bei der Umsetzung der Veränderung im Alltag spielen eine wichtige Rolle für den Erfolg.
Wenn du mehr über die wissenschaftlichen Hintergründe erfahren möchtest, findest du auf der Website der Milton Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose e.V. weitere Informationen.
Die Fähigkeit, „in Hypnose“ zu gehen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manchen Menschen fällt es sehr leicht, in eine hypnotische Trance zu gelangen, andere benötigen etwas mehr Zeit oder Übung.
Die meisten Experten gehen heute davon aus, dass grundsätzlich fast jeder Mensch hypnotisierbar ist, sofern die Bereitschaft dazu vorhanden ist. Wie stark jemand auf Hypnose anspricht, hängt dabei vermutlich von verschiedenen Faktoren wie Vertrauen, Erwartungshaltung, Konzentrationsfähigkeit und individueller Suggestibilität ab.
Nein. Auch während der hypnotischen Trance behältst du jederzeit die volle Kontrolle.
Du nimmst alles um dich herum wahr, kannst dich bewegen, sprechen und auch jederzeit selbstständig die Trance beenden, wenn du das möchtest.
Du wirst keine Geheimnisse verraten oder Dinge tun, die du nicht tun möchtest. Suggestionen, die deinem freien Willen widersprechen, werden auch in Hypnose von deinem Unterbewusstsein abgelehnt.
Nein, du kannst nicht in Hypnose „stecken bleiben“, denn die hypnotische Trance ist ein ganz natürlicher Zustand.
Selbst wenn die formale Ausleitung einmal nicht durchgeführt werden würde, würdest du nach einiger Zeit ganz von selbst wieder aus der Trance auftauchen.
Nein, Hypnose gilt bei fachgerechter Anwendung grundsätzlich als sichere Methode.
Unter bestimmten Umständen oder bei bestimmten Vorerkrankungen sollte Hypnose jedoch nicht oder nur von speziell ausgebildeten Fachtherapeuten angewendet werden. Welche Kontraindikationen dabei zu beachten sind, erfährst du hier: Kontraindikationen für Hypnose
Quellen:
1) Migge, B. (2018). Hypnose und Hypnosetherapie (1. Auflage). Beltz.
2) Hypnose. Duden. https://www.duden.de/rechtschreibung/Hypnose, abgerufen am 5.5.2026.
3) unbekannter Autor. (2014). About the Society of Psychological Hypnosis. Society of psychological hypnosis. https://www.apadivisions.org/division-30/about, abgerufen am 5.5.2026
4) Williamson A. (2019). What is hypnosis and how might it work?. Palliative care, 12, 1178224219826581. https://doi.org/10.1177/1178224219826581
5) Bundesärztekammer. (Juni 2006). Gutachten zur wissenschaftlichen Anerkennung der Hypnotherapie. Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie. https://www.wbpsychotherapie.de/fileadmin/user_upload/_old-files/downloads/pdf-Ordner/WBP/Gutachten_zur_wissenschaftlichen_Anerkennung_der_Hypnotherapie.pdf, abgerufen am 6.5.2026.





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